Mit dem Motiv "FINDE. FINDE." präsentiert der Kölner Künstler Friedemann Meyer seine Arbeit auf den Kunstsäulen in Köln. 
Im Zentrum der Arbeit steht eine ebenso einfache wie herausfordernde Frage: Wo ist der rote Ballon?  
Die Suche nach ihm führt Sie durch eine vielschichtige Bildwelt voller überraschender Situationen, fantasievoller Figuren und humorvoller Details. Menschen und Tiere begegnen sich in absurden Konstellationen. Kleine Geschichten entfalten sich am Rand und im Zentrum des Geschehens. Das Motiv lädt Sie dazu ein, genauer hinzusehen, im Bild zu verweilen und immer neue Zusammenhänge zu entdecken.   
Mit seinen großformatigen Wimmelbildern knüpft Meyer an eine Bildtradition an, die Menschen jeden Alters gleichermaßen anspricht. Die charakteristische Suchleiste am Bildrand verweist auf weitere Gegenstände und Figuren, die Sie aufspüren können. So wird die Litfaßsäule zum Ort gemeinsamer Entdeckungen und spannenden Wettsuchens.  
Die besondere Wirkung der Arbeit entsteht auch durch das außergewöhnliche Hochformat der Kunstsäulen. Anders als im Buch oder auf dem Bildschirm entfaltet sich das Suchbild im öffentlichen Raum und wird Teil des städtischen Lebens. Die Säule wird zur Bühne für zahlreiche kleine Erzählungen, die sich erst nach und nach erschließen.
Das Motiv "FINDE. FINDE." können Sie bis zum 25. August 2026 auf den 27 Kunstsäulen im gesamten Stadtgebiet sehen.
Seit mehr als 25 Jahren entwickelt Friedemann Meyer eigene Bildwelten an der Schnittstelle von Illustration, Animation und Skulptur. Seine Arbeiten entstehen mit unterschiedlichsten Techniken – von Feder und Pinsel über Holz und Stein bis hin zu digitalen Werkzeugen. Kennzeichnend für sein Werk sind detailreiche Fantasielandschaften, bevölkert von eigenwilligen Figuren und sonderbaren Wesen, die zwischen Realität und Imagination angesiedelt sind.  
Meyers Arbeiten kreisen um die humorvolle Beobachtung menschlichen Verhaltens. Gewöhnliches trifft auf Unmögliches, Alltägliches auf Fantastisches. Seine Figuren scheinen ständig in Bewegung zu sein, als würden sie sich gerade erst aus Linien, Flächen und Formen herauslösen. Dabei entstehen Bildräume voller Heiterkeit, die zugleich Raum für Überraschung und Verwunderung lassen. Diese unverwechselbare Bildsprache prägt auch seine Arbeiten für Film und Fernsehen. So gestaltete Meyer unter anderem die Animationsvorspänne der Fernsehsendungen "Ladykracher" und "Sketch History", entwickelte Animationen für "Die Sendung mit der Maus" und realisierte Erklärfilme für das deutsch-französische Kulturmagazin "Karambolage".  
Allen Werken Friedemann Meyers ist eines gemeinsam: Sie erzeugen Heiterkeit und hinterlassen zugleich einen Hauch von Verwunderung. Ein perfektes Kunstsäulen-Motiv für die Schulferienzeit.

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